Holzbretter haben den Vorteil, dass sie Küchenmesser schonen - allerdings dürfen sie nicht in die Spülmaschine. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Christin Klose/dpa-tmn)

Auf Schneidebrettern werden Brote geschnitten, Kräuter gehackt oder Obst geschnippelt. Wer außerdem tierische Lebensmittel verarbeitet, sollte mindestens noch ein Extra-Brett in der Küche haben, sagen Experten.

Generell sollte ein Schneidebrett gut zu säubern und rutschfest sein. Für Fleisch oder Fisch sollte aus hygienischen Gründen außerdem ein gesondertes Schneidebrett mit Saftrille verwendet werden, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung. Je nach Material haben die Bretter dabei unterschiedliche Eigenschaften.

– Holz: Holzbretter sind schön anzusehen und schonen das Küchenmesser. Mit der Zeit entstehen aber Kerben, in denen sich Keime vermehren können. Holz ist außerdem nicht spülmaschinenfest. Nach Gebrauch sollte das Brett gründlich abgeschrubbt und gespült werden. Danach gut trocknen lassen.

– Kunststoff: Dieses Material eignet es sich besonders gut für das Schneiden von Obst und Gemüse, aber auch Fleisch und Fisch. Die preiswerten Bretter sind spülmaschinenfest und messerschonend, zerkratzen aber recht schnell und sollten dann ersetzt werden.

– Glas: Durch die harte porenfreie Oberfläche entstehen beim Schneiden keine Kerben, dadurch können sich auch keine Keime einnisten. Auch die Reinigung ist unproblematisch. Nachteil: Messer werden hier schneller stumpf.

– Stein: Die Oberfläche ist ähnlich hart wie Glas, aber nicht so pflegeleicht. Marmorbretter beispielsweise müssen von Hand abgespült werden, da das Material in der Spülmaschine sonst aufquillt und porös wird.