Der VfL Wolfsburg gewann klar in Bielefeld. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Friso Gentsch/dpa)

Der nächste Erfolg seines Teams auf dem Weg zur Königsklasse hat VfL Wolfsburgs Coach Oliver Glasner zum Schwärmen gebracht.

Nach dem hochverdienten 3:0 (1:0) bei Arminia Bielefeld am Freitagabend sprach der österreichische Trainer von einem «sehr reifen Auftritt» seiner Fußball-Mannschaft. Sie dürfe sich momentan als «Spitzenteam» bezeichnen. Die Mannschaft behalte immer die Konzentration und gehe engagiert in jedes Spiel. «Das wird wichtig sein, dass wir das die nächsten Wochen auch auf diesem Niveau beibehalten», sagte Glasner.

Die Niedersachsen verdrängten mindestens bis Samstagnachmittag die Frankfurter Eintracht von Platz drei, die dann gegen Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern spielt. Torschütze Maximilian Arnold stellte bei DAZN zufrieden fest: «Momentan läuft es ganz gut.» Renato Steffen (29./47.) und Arnold (54.) trafen für den deutlich überlegenen VfL, der auch im siebten Pflichtspiel in Folge kein Gegentor kassierte.

Die Arminia, die am vergangenen Montag noch mit dem 3:3 in München einen Achtungserfolg gefeiert hatte, bleibt auf dem Relegationsplatz 16 hängen. Für Ärger sorgte bei Trainer Uwe Neuhaus vor allem das 0:2 kurz nach der Pause. In der Situation sei sein Team «zu schläfrig» gewesen. «Die Fehler werden sofort bestraft.» Daran müsse nun gearbeitet werden. Die Gäste hatten den Moment genutzt, als die Bielefelder Abwehr Torjäger Wout Weghorst bei einem Freistoß von Arnold sträflich alleine ließ. Den dann schwachen Schuss des Niederländers wehrte Ortega vor die Füße von Steffen ab, der mühelos das 2:0 erzielte.

Spätestens Arnolds starker Fernschuss zu seinem 13. Distanztor in der Bundesliga war die Vorentscheidung. Die Arminia hat nun 14 Gegentore in den vergangenen vier Spielen kassiert – und am nächsten Wochenende steht das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund an.