Alexander Schmid liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang drei. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Michael Kappeler/dpa)

Skirennfahrer Alexander Schmid geht als Drittschnellster und dadurch mit Medaillenchancen in das Finale des WM-Riesenslaloms von Cortina d’Ampezzo.

Vor dem zweiten Durchgang (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) hatte der Allgäuer 0,56 Sekunden Rückstand auf den deutlich führenden Franzosen Alexis Pinturault, aber nur 0,16 Sekunden auf den zweitplatzierten Luca de Aliprandini aus Italien. Schmid war im Parallel-Event Vierter geworden und hatte mit dem Team danach die Bronzemedaille gewonnen.

«Das war ein Kampf von oben bis unten», sagte Schmid im ZDF. «Als ich die Zeit gesehen habe, war es Wahnsinn. Das habe ich nicht gedacht.»

Als zweiter deutscher Starter auf dem langen Kurs mit zum Teil sehr unterschiedlichen Schneebeschaffenheiten hatte Stefan Luitz 2,08 Sekunden Rückstand auf Pinturault und war zwischenzeitlicher Zehnter. Auch Mitfavoriten wie Filip Zubcic aus Kroatien (+2,12) oder Henrik Kristoffersen aus Norwegen (+2,32) lagen weit zurück.