Ein modulares Konzept soll die schrittweise und kontrollierte Rückkehr von Zuschauern auch im Sport ermöglichen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa)

Ein modulares Konzept soll die schrittweise und kontrollierte Rückkehr von Zuschauern auch im Sport ermöglichen.

Der von 20 Experten und Wissenschaftlern in den vergangenen zwei Monaten erarbeitete Leitfaden unterteilt sich in drei Bereiche: Ein Basiskonzept mit einer Auslastung der Zuschauerkapazität bis zu 40 Prozent, ein Spezialkonzept mit einer Auslastung bis zu 80 Prozent und ein Testkonzept für eine hundertprozentige Vollauslastung.

«Irgendwann muss die Frage beantwortet werden, wie gehen wir die Schritte zurück. Wir wollen der Politik einen Weg zeigen, wie geht es zurück. Das steht für uns im Vordergrund», sagte Hygiene-Experte und Mitautor Florian Kainzinger am Montag bei der Vorstellung der Studie. «Das Wann ist eine Frage, die die Politik gerne mit uns diskutieren kann. Wir denken, dass der Einstieg bald möglich ist. Aber wichtiger ist das Wie.»

Die Initiative wird unter anderen von den großen Verbänden und Profiligen aus dem Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und Eishockey unterstützt. «Mit dem Konzept wollen wir mit der Politik in den Dialog treten. Ich glaube, das kann ein Aufbruchsignal für die Gesellschaft insgesamt sein. Keiner hat mehr Lust auf den Lockdown. Wir wissen um die Brisanz einer Öffnung, halten sie aber für verantwortbar», sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga, der Deutschen Presse-Agentur.