Zion Williamson von den New Orleans Pelicans und Daniel Theis (r) von den Boston Celtics in Aktion. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Gerald Herbert/AP/dpa)

Die Boston Celtics um Nationalspieler Daniel Theis haben einen sicher geglaubten Sieg gegen die New Orleans Pelicans noch aus der Hand gegeben.

Trotz zwischenzeitlich 24 Punkten Vorsprung im dritten Viertel ging die NBA-Partie zunächst in die Verlängerung, an deren Ende sich die Gastgeber mit 120:115 durchsetzten. Der Basketball-Profi aus Salzgitter kam zwar nur auf fünf Punkte, hatte aber sechs Rebounds und war mit drei Blocks in der Defensive wertvoll. Dass die Pelicans mehr Punkte aufholten als je zuvor in ihrer Geschichte und noch gewannen, konnte Theis aber nicht verhindern.

Insbesondere mit dem jungen Zion Williamson kamen die Celtics gegen Ende der Partie nicht mehr zurecht. «Du kannst jeden aus dem Team als Gegenspieler von Zion aufbieten und er wird bekommen, was er will. Du musst ihn als Team verteidigen», sagte Celtics-Trainer Brad Stevens und meinte über Theis und Tristan Thompson: «Wir haben ihn die meiste Zeit gut verteidigt, und die beiden haben insbesondere einen guten Job gemacht. Aber Zion war am Ende viel besser, als er in den drei ersten Vierteln war.» Der 20-Jährige beendete die Partie mit 28 Punkten, 24 davon erzielte er nach der Halbzeit.

Mit 15 Siegen und 15 Niederlagen nimmt die Gefahr für die Celtics zu, aus den ersten sechs Plätzen der Eastern Conference zu rutschen. Von Platz sieben bis zehn spielen die Teams eine Qualifikation um die letzten beiden Playoff-Plätze aus.

Nach der Trennung von ihrem Trainer Ran Saunders präsentierten die Minnesota Timberwolves Chris Finch als neuen Coach. Der 51-Jährige sammelte NBA-Erfahrungen bislang vorwiegend als Assistenztrainer. Sein Timberwolves-Vorgänger Saunders musste nach dem 99:103 gegen die New York Knicks – der 24. Niederlage der Saison – gehen. Minnesota ist Tabellenletzter der Western Conference.

Die Denver Nuggets haben als Siebte der Western Conference noch Chancen auf die Playoffs, kassierten allerdings beim 115:123 gegen die Atlanta Hawks schon die 14. Saisonniederlage. Das Team um Nationalspieler Isaiah Hartenstein verpasste dadurch die Gelegenheit, den Druck auf die San Antonio Spurs zu erhöhen.

Die Brooklyn Nets arbeiten unterdessen weiter an ihrem Ruf als Titelkandidat. Nach dem Sieg gegen Titelverteidiger Los Angeles Lakers bezwang das Team von Trainer Steve Nash auch die Los Angeles Clippers. Beim 112:108 war James Harden mit 37 Punkten der beste Schütze. Die Nets haben ihre vergangenen sechs Spiele gewonnen.