Sven Mislintat könnte zum BVB zurückkehren. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sebastian Gollnow/dpa)

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund prüft einem Medienbericht zufolge eine Rückkehr von Funktionär Sven Mislintat.

Im März soll es dazu nach Informationen der «Ruhr Nachrichten» ein Treffen von Clubchef Hans-Joachim Watzke mit dem früheren BVB-Scout geben, der aktuell beim Ligakonkurrenten VfB Stuttgart Sportdirektor ist. Offizielle Stellungnahmen gab es dazu nicht.

Dem Bericht vom Samstag zufolge hat Mislintat auch eine Ausstiegsklausel beim VfB, dank der er im Sommer 2022 zurück in seine Geburtsstadt Dortmund wechseln könnte. Im Dezember hatte Mislintat bei den Stuttgartern bis 2023 verlängert und eine Ausstiegsklausel dementiert. Im TV-Sender Sky sagte er zu den Gerüchten: «Ich habe eine Menge hier zu tun und wir arbeiten alle daran, einen Kader für 2022 aufzubauen. Eine klassische Ausstiegsklausel, in der Art und Weise, dass ein Club mich auslösen kann, habe ich nicht.»

Mislintat ist dem Bericht zufolge in Dortmund eine Option für die Nachfolge von Manager Michael Zorc, der nach der kommenden Saison aufhört. Bislang gilt Ex-Profi Sebastian Kehl, aktuell Leiter der Lizenspieler-Abteilung beim BVB, als heißer Kandidat für den Job. Laut «Ruhr Nachrichten» ist auch eine Doppellösung denkbar.

Elf Jahre lang arbeitete Mislintat in der Scouting-Abteilung des BVB. Als Entdecker späterer Superstars wie Robert Lewandowski, Pierre-Emerick Aubameyang oder Ousmane Dembélé verdiente er sich beim Boulevard den Spitznamen «Diamantenauge».